Bürgschaft deutsche bank Muster

Der Bankaval ist nicht zu verwechseln mit der Avalgarantie. Während bei der Bankbürgschaft die Bank als Bürge eintritt, ist bei der Avalgarantie der Bund Bürge bei sogenannten „Hermesbürgschaften“. Damit werden Exportgeschäfte abgesichert und der Staat trägt bei einem Zahlungsausfall bis zu 80 Prozent der Kosten. Der Regelfall ist die sogenannte Ausfallbürgschaft, dabei muss der Bürge erst dann zahlen, wenn der Gläubiger keine Chance mehr hat, sein Geld vom Schuldner noch zu bekommen. Das bedeutet in der Praxis, dass der Schuldner zunächst erfolglos eine Zwangsvollstreckung eingeleitet haben muss. So schreibt es der Paragraph 771 des Bürgerlichen Gesetzbuches vor, bei den Juristen heißt das Einrede der Vorausklage. Um eine Bankbürgschaft zu erhalten, muss der Gläubiger entsprechende Sicherheiten vorweisen können. Entfallen diese Sicherheiten, kann eine Bank die Bürgschaft zurückziehen. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn die jährlichen Beiträge für die Mietkautionsbürgschaft nicht entrichtet wurden. Die Bankbürgschaft kann sowohl von Privatpersonen als auch von Unternehmen eingesetzt werden. Bei der Bürgschaften verpflichtet sich der Bürge oder Kavent für die Verpflichtungen eines Schuldners gegenüber dem Gläubiger einzustehen. Dabei unterscheidet man Ausfallbürgschaften sowie selbstschuldnerischen Bürgschaften.

Bei ersteren haftet der Bürge nur, wenn der Schuldner seinen Verpflichtungen nicht nachkommen kann, bei der zweiten kann sich der Gläubiger aussuchen, an wen er sich wendet. Bankbürgschaften sind Bürgschaften, bei denen eine Bank für einen Kunden bürgt, fälschlicherweise wird aber teilweise auch die Bürgschaft gegenüber einer Bank so bezeichnet. Was noch bei einer selbstschuldnerischen Bankbürgschaft zu beachten ist, erfahren Sie in unserem Ratgeber zum Thema selbstschuldnerische Bankbürgschaft. Sowohl Schuldner als auch Gläubiger sollten bei einer Bankbürgschaft darauf achten, dass der Bürgschaftsvertrag alle Eventualitäten abdeckt. Gerade bei Mietbürgschaften, die Banken übernehmen, werden oftmals im Kleingedruckten besondere Aspekte vergessen. In diesen Fällen fungiert die Bank dann etwa in bestimmten Situationen nicht als Bürge, weil diese nicht vertraglich abgedeckt sind. Die Bankbürgschaft bedeutet, dass ein Schuldner gegenüber einem Dritten nachweisen kann, dass er finanzielle Verpflichtungen aus einem Vertrag sicher einhalten kann. In der Praxis werden Bankbürgschaften sowohl an Privatkunden als auch an Geschäftskunden vergeben.

An einer Bankbürgschaft sind insgesamt drei Parteien beteiligt: der Schuldner, der Gläubiger und der Bürge. Bei einem Mietaval sind das der Mieter, der Vermieter sowie die Bank des Mieters. Der Mieter steht dabei in einem doppelten Schuldverhältnis, zum einen gegenüber seinem direkten Gläubiger, dem Vermieter, und zum anderen gegenüber der Bank in einem indirekten Schuldverhältnis. Auch Banken treten als Bürgen auf, meist aber für Unternehmenskunden. Die Bankbürgschaft wird auch als Avalkredit bezeichnet. Foto: Pressebild der Hamburger Sparkasse Eine Bankbürgschaft ist zwar in vielen Fällen die auf den ersten Blick einfachste Lösung, doch es gibt auch Alternativen: Bei der selbstschuldnerischen Bürgschaft kann sich der Schuldner jederzeit an den Bürgen wenden und nicht erst, wie bei der Ausfallbürgschaft, wenn auch über eine Zwangsvollstreckung kein Geld mehr vom eigentlichen Schuldner zu erhalten ist. Zahlungsversprechen an einen Dritten – Bankbürgschaft Eine Bankbürgschaft (auch Bankaval genannt) ist ein Zahlungsversprechen einer Bank für einen Dritten, zum Beispiel einen Mieter. Die Bank tritt als Bürge ein. Das kann passieren, wenn zum Beispiel die Miete nicht gezahlt wird oder eine Wohnung beschädigt an den Vermieter zurückgegeben wird.

Die Bank zahlt dann als Bürge dem Vermieter das Geld für die Reparatur der Schäden oder die fehlende Miete aus. Die Bürgschaft ist ihrem Wesen nach abhängig vom Grundgeschäft, d.h., sie ist vom Bestand sowie von Umfang und Dauer der verbürgten Forderung abhängig.